November 27, 2025

Staffelstab wurde offiziell übergeben

Seit Mai 1993 stand Bruno Kammerlander der Sektion Rodeln des SV Umhausen vor. In mehr als drei Jahrzehnten entwickelte er unter anderem das Rodelzentrum Grantau zu einem absoluten sportlichen Vorzeigeprojekt, dass auch internationales Gäste stets mit der Zunge schnalzen lässt. Gemeinsam mit einem schlagkräftigen und verschworenen Team wurden vom Pionier der Grantau zwei Weltmeisterschaften, zwei Europameisterschaften, 30 Weltcup-Events, Junioren-Europameisterschaften, unzählige nationale Meisterschaften, Hornschlitten- und Sportrodelrennen organisiert.

„Ich möchte all die Jahre nicht missen. Jetzt ist aber der ideale Zeitpunkt gekommen, etwas kürzer zu treten”, sagte Kammerlander im Rahmen des diesjährigen Jahreshauptversammlung. In deren Rahmen er den Staffelstab des Obmannes offiziell an seinen Sohn Thomas übergab – seines Zeichens mehrfacher Weltcupsieger und 2021 Weltmeister auf seiner Heimbahn in Ötztal. Dieses Kunststück gelang exakt zehn Jahre vorher auch seinem Bruder Gerald.

Thomas Kammerlander wird künftig bei Events auch als OK-Präsident fungieren, da Hansjörg Posch aus gesundheitlichen Gründen kürzer tritt. Bruno Kammerlander wird als Vize-Präsident zuständig für Infrastruktur und Rennabwicklung sein.

In der Vorbereitungsphase auf den kommenden Winter wurde in der Grantau wieder viel an der Infrastruktur gearbeitet. So wurde der Gastronomiesektor deutlich erweitert, außerdem kann die Rodelbahn nunmehr mit drei Kanonen gleichzeitig beschneit werden. Im Mittelteil der Strecke wurde die in die Jahre gekommene hölzerne Panoramaterrasse ausgetauscht.

Dass die Grantau untrennbar mit dem Namen Kammerlander verbunden ist, hob auch Umhausens Vize-Bürgermeister Helmut Falkner hervor, der besonders betonte: „Hier wurde stets mit mehr als 80 Prozent Eigenleistungen gearbeitet. Sonst wäre das alles so nicht möglich gewesen.”

Der für den Breitensport zuständige Vize-Präsident des Österreichischen Rodelverbandes, Simon Paregger, hob das breite Spektrum hervor, dass die Umhauser Rodelsektion abdeckt – „von der Nachwuchsförderung bis hin zu Weltmeisterschaften und Weltcuprennen.”

Schließlich betonte Peter Knauseder in seiner Funktion als Präsident des Tiroler Rodelverbandes: „Man hat immer gewusst: In Umhausen passt es. Das Team um Bruno hat auch oft Events von anderen Orten übernommen und die Herausforderungen großartig gemeistert. Die Highlights auf Naturbahnen finden seit vielen Jahre in Umhausen statt.”

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