Der Eliminator ist ein sehr spezielles Format im Weltcup der Alpinrodler. In der Grantau demonstrierte das Team Österreich, dass es damit bestens zurecht kommt.
Riccarda Ruetz aus Sellrain schaffte am Sonntag in souveräner Manier den Einzug ins große Finale der vier schnellsten Läuferinnen – und ließ auch da von Beginn an keinen Zweifel an der Siegerin aufkommen. Am Ende hatte sie mehr als eine Sekunde Vorsprung auf die zweitplatzierte Nina Castiglioni aus Italien. Damit sicherte sie sich noch vor dem finalen Rennen im Jaufental am 20. und 21. Februar den Weltcup-Gesamtsieg.
„Ich habe schon während des entscheidenden Laufes gemerkt, dass es gut läuft, habe immer wieder angedrückt – so wie im Vorfeld besprochen. Ich freue mich natürlich enorm, mit diesem Sieg auch den Gesamtsieg fixiert zu haben“, sagte Ruetz.
Bei den Herren schaffte Fabian Achenrainer aus Ried im Oberinntal das Double, war wie am Vortag auch im Eliminator nicht zu schlagen und siegte vor dem Führenden in der Gesamtwertung, Daniel Gruber aus Italien. „Heute sind mir von Anfang an wenig Fehler passiert. So ist alles super aufgegangen. Im Gesamtweltcup gebe ich noch nicht auf, wobei Daniel natürlich die beste Ausgangsposition hat”, sagte der Sieger.
Leon Auer landete im Eliminator auf Rang acht, Paolo Auer klassierte sich auf dem zehnten Rang.
Fotos: Ulrich Wilhelm
Ergebnisse Weltcup Umhausen
